Über mich
Seit mehr als 10 Jahren betreibe ich aktiv Leichtathletik. Schon früh faszinierte mich die Olympische Bewegung. Im Jahr 2006 erhielt ich die „Pierre-de-Coubertin-Medaille“, ein Schulsportpreis zum Ausdruck guter Leistungen in Schule und Sport verbunden mit sozialen Engagement.
Sport als Lebensauffassung
Verschiedenste Menschen der ganzen Welt vereint in einem Stadion,
das Kribbeln im Bauch des Sprinters vor dem 100m-Start, die Stille
und das laute Klatschen, die Freude beim Sprung in die Sandgrube, das
Über-sich-hinaus-wachsen und das Überwinden des sogenannten inneren
Schweinehundes, alles zu geben für einen Traum, trotz Niederlagen
nicht aufzugeben, der Respekt und die Achtung vor dem Konkurrenten,
die Einhaltung und das Akzeptieren von Regeln, das Abklatschen und
Glückwünschen der Läufer vor und nach dem Rennen, die
Freundschaften, die Sport schafft – all das fasziniert an Sport und
vor allem an Olympischen Spielen.
Dabei merkt man schnell, dass
dahinter nicht nur das schlichte Erbringen von Leistungen steht.
Schlagwörter wie Freude, Respekt, gegenseitige Achtung, Einhaltung
von Regeln sowie das Streben und Verwirklichen eines Traums sind
Werte, die im Leben neben dem Sport ebenfalls eine große Rolle
spielen. Sport kann diese moralischen Werte fördern und
unterstützen. Pierre de Coubertin, der Initiator der Olympischen
Spiele der Neuzeit, propagierte diese Funktion des Sports.
Meiner
Meinung nach sind diese Werte auch heute besonders wichtig. Das
starke Streben nach materiellen Werten durch das von der Wirtschaft
diktierte Leben, lässt persönlichkeitsorientierte Werte in den
Hintergrund rücken. Begleiterscheinungen sind Rücksichtslosigkeit,
Gefühlsarmut, Egoismus und Egozentrik. Den olympischen Leitlinien
kommt dadurch besonders auch im Alltag eine große Bedeutung zu.
Sport im olympischen Sinne ist deshalb für mich eine
Lebensauffassung.
Warum ich nach Singapur geflogen bin...
2010 fanden erstmals Olympische Jugendspiele statt. Singapur war vom 14.-26. August der Ausrichter der Youth Olympic Games. Während dieser Zeit veranstaltete die Deutsche Sport-Jugend vor Ort ein Workcamp für Nachwuchskräfte aus den Bereichen Führung, Training, Wettkampf und Medien. Die ca. 40 Teilnehmer aus den Bereichen Wettkampf, Führung, Training und Medien sollen als „Botschafter“ die Idee der Jugendspiele nach Deutschland tragen. Ich freue mich sehr, dass ich für den Bereich Medien dafür ausgewählt wurde. Danke an alle, die mich für diese Reise unterstützten und sie mir ermöglichten!
